Hyaluron, Skinbooster, Biostimulator: Was ist der Unterschied?
Hyaluron-Filler, Skinbooster und Biostimulatoren werden oft verwechselt. Hier erklären wir in Ruhe, was dahintersteckt und wofür sie gedacht sind.
Wenn du dich ein bisschen in das Thema eingelesen hast, ist dir das bestimmt passiert: Überall andere Namen, andere Versprechen, andere Preise. Und am Ende weißt du weniger als vorher.
Dabei ist die Grundidee gar nicht so kompliziert. Die drei Gruppen unterscheiden sich vor allem darin, was sie in der Haut tun sollen.
Hyaluron als Filler: Volumen und Form
Klassische Hyaluron-Filler sind ein festeres Gel. Sie werden gezielt an einzelnen Stellen eingesetzt, zum Beispiel an den Lippen, am Kinn, an den Wangen oder an der Tränenrinne. Das Ziel ist Volumen oder Kontur an genau dieser Stelle.
Hyaluron wird vom Körper mit der Zeit abgebaut und kann bei Bedarf mit einem Enzym aufgelöst werden.
Skinbooster: Feuchtigkeit statt Volumen
Skinbooster bestehen ebenfalls meist aus Hyaluronsäure, aber in einer deutlich flüssigeren Form. Sie werden nicht punktuell gesetzt, sondern fein in der Haut verteilt. Es geht nicht darum, etwas aufzufüllen, sondern darum, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Wer sich hier ein sichtbar volleres Gesicht erwartet, wird enttäuscht sein. Das ist auch nicht die Idee.
Biostimulatoren: Der Körper soll selbst arbeiten
Biostimulatoren wie Calciumhydroxylapatit oder Polymilchsäure funktionieren anders. Sie sollen die Haut dazu anregen, eigenes Kollagen zu bilden. Deshalb siehst du direkt nach der Behandlung oft wenig, und wie stark sich etwas tut, ist individuell sehr unterschiedlich.
Ein wichtiger Unterschied zum Hyaluron: Biostimulatoren lassen sich nicht einfach auflösen. Deshalb ist hier das Vorgespräch besonders wichtig.
Und Polynukleotide?
Polynukleotide werden oft in einem Atemzug mit Skinboostern genannt. Es handelt sich um aufgereinigte DNA-Fragmente, meist aus Lachs oder Forelle gewonnen, die die Haut in ihrer Regeneration unterstützen sollen. Auch hier geht es nicht um Volumen.
Was passt zu dir?
Ehrlich gesagt: Das lässt sich nicht aus einem Artikel heraus beantworten. Es hängt von deiner Haut ab, von deinem Alter, von dem, was dich stört, und davon, wie viel Zeit du einer Behandlung geben willst.
Im Beratungsgespräch schauen wir uns das gemeinsam an. Und manchmal ist die Antwort auch: Gerade brauchst du nichts davon.
Noch Fragen? Dann lass uns reden.
Im Beratungsgespräch schauen wir uns deine Situation an und sagen dir ehrlich, was wir für sinnvoll halten. Auch wenn die Antwort Nein ist.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche Beratung, Untersuchung oder Behandlung durch eine Ärztin, einen Arzt oder eine Heilpraktikerin.